Noch nie waren so viele Menschen bei einem Marsch für Jesus in Österreich. Mindestens 20.000 Christinnen und Christen zogen am Samstag, dem 19. September 2026, beim „Marsch für Jesus“ durch die Wiener Innenstadt und feierten ein kraftvolles Fest des Glaubens und der Einheit. Der Festzug war rund einen Kilometer lang und rund 20 Meter breit. Knapp 2.500 Banner waren im Einsatz, mehr als 2.200 gebrandete T-Shirts wurden im Vorfeld verkauft.
Der diesjährige „Marsch für Jesus“ in Wien war ein überwältigendes Ereignis: Noch nie waren in unserem Land so viele dabei. Mindestens 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen am vergangenen Samstag zusammen, um gemeinsam ein sichtbares Zeichen für ihren Glauben an Jesus und die Nächstenliebe zu setzen. Das ist ein neuer Rekord in der Geschichte des Marsch für Jesus in Österreich.
„Wir freuen uns riesig über den großartigen Zuspruch und die vielen Menschen, die nach Wien gekommen sind“, zeigte sich Hauptorganisator Johannes Unosson begeistert. Die Gläubigen reisten aus ganz Österreich an – unter anderem mit organisierten Bussen aus Salzburg, Oberösterreich und Kärnten sowie mit Zügen, Autos und öffentlichen Verkehrsmitteln.
Hunderte Ehrenamtliche im Einsatz
Mehr als 600 Ehrenamtliche haben sich in Bereichen wie Musik, Ordnerdienst, Medien, Kinderprogramm und Organisation im Vorfeld und am Tag selbst eingebracht. Insgesamt haben sie über 10.000 ehrenamtliche Stunden geleistet. „Sie haben mitgemacht, weil sie begeistert sind von Jesus und diese lebensverändernde Begeisterung mit möglichst vielen Menschen teilen wollten“, erklärte Unosson.
Gelebte Einheit unter den Konfessionen
Der Marsch stand ganz im Zeichen der Ökumene, der Gemeinschaft und des gemeinsamen Glaubens an Jesus. Über hundert Kirchen, Gemeinden und Organisationen aus ganz Österreich – von den Freikirchen über die Römisch-Katholische Kirche und Teile der Evangelischen Kirche bis hin zu weiteren christlichen Glaubensgemeinschaften – unterstützten die Veranstaltung gemeinsam.
„Der Marsch für Jesus war keine Demonstration gegen etwas, sondern ein gemeinsames Glaubensfest, bei dem der Glaube an Jesus im Vordergrund stand und öffentlich gefeiert wurde“, heißt es aus dem Organisationsteam. Veranstaltet wurde das Event vom Kreis zur Einheit, gemeinsam mit der Evangelischen Allianz Österreich und dem Runden Tisch – Weg der Versöhnung.
Vielfältiges Programm und stimmungsvoller Ablauf
Bereits am Freitagabend, dem 18. September, stimmte die Band Worship Revolution aus Wels im Novum Wien musikalisch auf das Wochenende ein. Am Samstag ab 12:00 Uhr versammelten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Schwarzenbergplatz, wo nach einer Lobpreiszeit mit der Initiative Himmelstürmer um 13:30 Uhr der sechs Kilometer lange Marsch um den Wiener Ring begann. Viele schlossen sich zu Fuß an oder fuhren im offenen Doppeldeckerbus mit.
Im Anschluss bot ein buntes Kinderprogramm Unterhaltung für die jüngsten Besucher, ehe das „Fest für Jesus“ am Schwarzenbergplatz stattfand. Bei Key2Life-Konzerten von Solarjet, Copain und Martin Smith sowie durch persönliche Lebensberichte und Gebete klang die Veranstaltung bis 21:30 Uhr feierlich aus.
Fotocredit: Marsch für Jesus